Dreckige Luft

So hoch ist der NO₂-Wert
in den NRW-Städten

Eine lange Reihe aus Autos, Bussen und Lkw rollt über die Corneliusstraße in Düsseldorf. Bald schon könnten Diesel-Pkw auf dieser Strecke verboten werden. Denn: Die Luftwerte sind zu schlecht.

Von Christina Rentmeister, Clemens Boisserée, Phil Ninh und Timm Goldbach



Bremslichter, Autoscheinwerfer und Ampeln leuchten an der Corneliusstraße im Dunst des Feierabendverkehrs. Stoßstange an Stoßstange bewegt sich die Autokarawane fort. Wenn die Ampel auf Grün schaltet, geben die Fahrer Gas. Dabei pusten sie Abgase in die Luft - durchschnittlich 767 Milligramm Stickoxide pro Kilometer.

So auch an einem Donnerstagabend im Januar, 18 Uhr – mitten im Berufsverkehr. Es ist ein regnerischer, milder Winterabend mit leichtem Wind. Die Messstelle an der Corneliusstraße zeigt 60 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO₂) pro Kubikmeter Luft an - 20 Mikrogramm über dem erlaubten Wert. Einmal pro Stunde ermittelt die Station einen Wert, daraus wird später der Jahresmittelwert berechnet.

Die Messwerte der 163 Stickstoffdioxid-Messstationen in NRW

Klicken Sie auf die Punkte in der Karte, um sich die jeweiligen Mittelwerte der Jahre 2014 bis 2017 für die Messstation anzeigen zu lassen. Wenn Sie eine Postleitzahl eingeben, wird Ihnen die am nächsten gelegene Messstation in NRW angezeigt. Die Werte für das Jahr 2017 liegen noch nicht für alle Stationen vor.

Messwerte

  • 2017
  • 2016
  • 2015
  • 2014

Grenzüberschreitungen sind keine Ausnahme an der Hauptverkehrsstraße. Deshalb droht Düsseldorf jetzt ein Diesel-Fahrverbot. Der gesetzliche Mittelwert von höchstens 40 Mikrogramm NO₂ pro Kubikmeter wird seit Jahren überschritten: 2016 waren es an der Corneliusstraße 58 Mikrogramm, ein Jahr zuvor 59. Die vorläufigen Daten für 2017 zeigen einen Jahresmittelwert von 56 Mikrogramm. Das ist deutlich.

Der Verkehr staut sich an der Corneliusstraße in Düsseldorf.

Der Verkehr staut sich an der Corneliusstraße in Düsseldorf. Archivfoto: Hans-Jürgen Bauer

Daneben ist an der Corneliusstraße eine weitere Messstation angebracht – ein sogenannter Passivsammler. Das NO₂ sammelt sich dabei über mehrere Wochen in einem Röhrchen. Die Konzentration des Gases wird später im Labor untersucht. Im Schnitt liegen die Werte dieses Verfahrens leicht über dem der kontinuierlichen Messung. So auch an der Corneliusstraße. Hier ergab sie einen Wert von 61,5 Mikrogramm Stickstoffdioxid.

Hier können Sie mehr über die NO₂-Werte in Düsseldorf lesen: Präzedenzfall Düsseldorf - Diesel-Fahrverbot als letzte Lösung?

Der Straßenverkehr ist nach Angaben des Umweltbundesamtes für 60 bis 80 Prozent der NO₂-Emissionen verantwortlich. Für ein Drittel davon sind Dieselfahrzeuge verantwortlich. Sie stoßen zwar wenig CO2 und Feinstaub aus, ihre Systeme zur Abgasreinigung reichen – anders als bei Benzinern - aber nicht aus, um ausreichend NO₂ und weitere Stickoxide herauszufiltern. Inzwischen gibt es zwar Katalysatoren, die mit Ammoniak bis zu 90 Prozent der gesamten Stickoxide aus dem Abgas filtern - die sogenannten AdBlue-Systeme. Sie werden jedoch lediglich in einigen ganz neuen Dieseln eingebaut.

Städte überschreiten Grenzwert seit Jahren

Umweltverbänden und Gesundheitsorganisationen reicht das nicht. Sie fordern für stark mit NO₂ belastete Städte ein Diesel-Fahrverbot. Kommunen und Wirtschaftsverbände fürchten hingegen finanzielle Nachteile, wenn keine Diesel mehr in die Innenstädte fahren dürfen. Neben vielen Pendlern und Anwohnern wären auch Handwerker oder Lieferunternehmen betroffen.

Die Kommunen und die NRW-Landesregierung wollen daher Fahrverbote umgehen. Sie sehen die Bundesregierung in der Pflicht. Bisher wurden die Autokonzerne nicht verpflichtet, entsprechende Katalysatoren in ihren Fahrzeugen zu verbauen. Berlin fordert zwar, dass die Euro-6 und Euro-5-Diesel auf Kosten der Autoindustrie umgerüstet werden müssen, wie das kontrolliert werden soll, ist aber unklar.

Das unsichtbare Reizgas NO₂ wird von der Europäischen Union als gesundheitsschädlich eingestuft. Es soll Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen verursachen. Menschen, die in NO₂-belasteten Regionen leben, leiden zum Beispiel häufiger an Asthma oder Bronchitis. Bei Kindern kann das Lungenwachstum geschwächt werden. Das belegen unter anderem Studien der Europäischen Umweltagentur, von Greenpeace und Umweltmedizinern. Die EU-Länder haben sich wegen dieser Gefahren bereits auf den aktuellen Grenzwert verständigt. Er müsste seit 2010 eingehalten werden - wird er jedoch oft nicht.

Was Stickstoffdioxid für unsere Gesundheit bedeutet, lesen Sie hier: Das unsichtbare Gas, das krank macht

Seit Mitte der 2000er-Jahre sind die NO₂-Werte in Deutschland insgesamt zwar gesunken. In vielen Städten liegen sie aber immer noch deutlich über dem Grenzwert. Deswegen hat die Europäische Kommission 2015 ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Umweltministerin Barbara Hendricks soll nun Vorschläge für saubere Luft machen. Wird sie selbst Fahrverbote vorschlagen oder lediglich die Beschlüsse des Diesel-Gipfels preisen?

Anschließend wird entschieden, ob gegen Deutschland Klage vor dem Europäischen Gerichtshof erhoben wird. 28 Regionen werden in dem Verfahren als zu stark belastet angemahnt. Elf von ihnen liegen in Nordrhein-Westfalen.

Umwelthilfe klagt gegen Düsseldorf und Köln

Luftreinhaltepläne sollen schon seit Jahren in stark belasteten Städten dafür sorgen, dass der Stickstoffdioxid-Grenzwert eingehalten wird. Doch das scheint nicht auszureichen: An 67 von 163 Messstellen in NRW lagen die Stickstoffdioxid-Werte im Jahr 2016 über 40 Mikrogramm (etwa 41 Prozent). Gemessen wurde vor allem in den Ballungsräumen Ruhrgebiet und Rheinland - etwa in Essen oder Düsseldorf. Die Daten stellt das Umweltbundesamt zur Verfügung.

60 Prozent aller Messstationen sind Passivsammler, die das NO₂ über einen längeren Zeitraum sammeln. Ihre Auswertung ist aufwendiger, deshalb liegen deren Daten für 2017 noch nicht vor.

Mancherorts - vor allem im ländlichen Bereich - werden jedoch gar keine Daten erfasst. 30 Stationen, die das Umweltbundesamt für das Jahr 2016 ausgewertet hat, ergaben zudem keinen Wert. Weil Messungen fehlten oder fehlerhaft waren.

Die NO₂-Messstationen in NRW im Überblick

Anhand Ihrer Postleitzahl wird die am nächsten gelegene NRW-Messstation - die im Jahr 2016 einen Mittelwert ergeben hat - angezeigt. Die Messstationen unterscheiden sich in Passivsammler, die im Labor ausgewertet werden, und halbstündliche/stündliche Messungen, die direkt ein Ergebnis liefern. Daher gibt es für manche Orte zwei Messstationen.

x

Messwert
µg/m³
Der Grenzwert wird überschritten (Grenzwert ab 40µg/m³) Messmethode

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat daher gegen die Luftreinhaltepläne von sechs NRW-Städten Klage eingereicht. Betroffen sind: Düsseldorf, Köln, Aachen, Essen, Gelsenkirchen und Bonn. Die DUH will „das Recht auf saubere Luft“ durchsetzen. Die Städte sollen demnach Maßnahmen ergreifen, die schon nach kurzer Zeit zu weniger Stickstoffdioxid in der Luft führen. Andernfalls drohen den Städten Diesel-Fahrverbote.

Umweltverbände und Wissenschaftler sind sich einig, dass die NO₂-Werte auf diese Weise am effektivsten und schnellsten gesenkt werden könnten. „Der NO₂-Grenzwert muss spätestens im Jahresmittel 2018 eingehalten werden, nicht irgendwann", sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. "Alle bisher veröffentlichten Luftreinhaltepläne sind unzureichend, wirklich wirksame Maßnahmen wie die konsequente Nachrüstung aller Busse, dieselfreie Taxiflotten und vor allem Fahrverbote für schmutzige Diesel-Pkw tauchen aus Angst vor den Autokonzernen nicht auf. So ist das Ziel nicht zu erreichen."

Die NO₂-Werte der vergangenen Jahre

In dieser Tabelle können Sie alle 163 Messstationen, die in Nordrhein-Westfalen Stickstoffdioxid messen, durchsuchen. Angegeben werden unter anderem die Werte der vergangenen Jahre in µg/m³ sowie die Lage der Station. Die Daten für das Jahr 2017 sind noch nicht für alle Messstationen vorhanden.

Stationsname 2016 2015 2014 2017 (vorläufig) Messmethode Lage Gebiet
Stationsname 2016 2015 2014 2017 (vorläufig) Messmethode Lage Gebiet

45,8 Millionen Pkw waren am 1. Januar 2017 in Deutschland zugelassen; etwa ein Drittel davon waren Diesel. Das geht aus der aktuellen Statistik des Kraftfahrt Bundesamtes hervor. Allein in NRW waren zum 1. Januar 2017 knapp drei Millionen Diesel zugelassen. Tendenz steigend. Insgesamt waren in NRW 9,8 Millionen Pkw zugelassen.

“Wir müssen die immer noch dreckigen Euro-5 und -6-Diesel von der Straße bekommen. Das geht nur mit Fahrverboten oder indem die Hersteller für saubere Diesel sorgen”, sagt Resch. Die Schuld sieht er in Berlin. Die Klagen gegen die Kommunen sind ein Stellvertreterkonflikt - um Druck bei Bundesregierung und Autoindustrie aufzubauen.

Diesel der Euro-6-Norm schneiden schlecht ab

Die Fahrzeuge der Abgasnorm Euro-6 dürfen 80 Milligramm Stickoxide pro Kilometer ausstoßen. Sie überschreiten die für sie erlaubten Ausstoßwerte aber um ein Vielfaches. Der Renault Grand Scénic (937 mg/km) hat den Grenzwert 2016 etwa um mehr als 850 Milligramm überschritten. Ammoniak-Katalysatoren sind entweder nicht eingebaut oder werden nicht voll eingesetzt.


Umfrage der Handwerkskammer Düsseldorf bei ihren Mitgliedern

QUELLE: HBEFA 3.3 (24.04.2017) | GRAFIK: FERL/ NINH


Auch die meisten Busse der Verkehrsbetriebe in NRW haben – anders als zum Beispiel in Berlin - keinen Ammoniak-Katalysator, der das NO₂ zu 97 Prozent herausfiltern würde. „Dabei könnten die Städte mit der Busnachrüstung die derzeit schmutzigsten Fahrzeuge mit finanzieller Förderung der Bundesregierung schnell sauber machen. Die Technik gibt es von der Stange und binnen weniger Monate lässt sich die Busflotte auf Einhaltung der aktuellen Abgaswerte auf der Straße nachrüsten“, sagt der DUH-Geschäftsführer.

Eine Umrüstung kostet etwa 20.000 Euro pro Bus, ein neuer Euro-6-Bus hingegen etwa 400.000 Euro. Die Bundesregierung will die Umstellung der städtischen Busflotten künftig mit 150 Millionen Euro fördern. Auch die Landesregierung Nordrhein-Westfalens stellt in diesem Jahr 130 Millionen Euro für den Öffentlichen Personennahverkehr zur Verfügung - auch für die Nachrüstung von Bussen.

Die meisten Busse in Düsseldorf fahren mit Diesel. Nur einige sind Hybrid-Fahrzeuge.

Die meisten Busse in Düsseldorf fahren mit Diesel. Nur einige sind Hybrid-Fahrzeuge. Archivfoto: Rheinbahn


Neben dem Straßenverkehr verursachen auch Heizöfen, Industrie und Schifffahrt NO₂. “Die Schornsteine sind aber so weit oben, dass das Stickstoffdioxid schnell durch saubere Luft verdünnt wird“, sagt Denis Pöhler, Umweltphysiker an der Universität Heidelberg.

Diesel-Fahrverbote sollen NO₂-Emission senken

„Wenn wir kurzfristig die Menschen, die an Straßen wohnen, weniger belasten wollen, dann müssen wir dafür sorgen, dass wir saubere und vor allem weniger Autos auf den Straßen haben“, sagt Jens Hilgenberg, Verkehrsexperte des BUND. Der Umweltverband schlägt neben den aktuellen Umweltplaketten eine „Blaue Plakette“ vor, die als Kontrollinstrument dienen könnte, welche Fahrzeuge in den Verbotszonen unterwegs sein dürfen. Damit dürfte dann nur die neueste Generation der Euro-6-Diesel (ab Euro-6d) in Umweltzonen fahren. Dieser Vorschlag zielt also auch auf ein Diesel-Fahrverbot.

Abgasnormen für Diesel-Fahrzeuge: Diese Stickoxid-Grenzwerte müssen die verschiedenen Euro-Normen einhalten

Norm Euro 1 Euro 2 Euro 3 Euro 4
Emissionsgrenzwert NOX (mg/km) - - 500 250
Gültig für alle Fahrzeugtypen ab 1.7.1992 1.1.1997 1.1.2001 1.1.2006
Norm Euro 5 a Euro 5 b Euro 6 b
Emissionsgrenzwert NOX (mg/km) 180 180 80
Gültig für alle Fahrzeugtypen ab 1.1.2011 1.1.2013 1.9.2015
Norm Euro 6 c Euro 6 d-TEMP Euro 6 d
Emissionsgrenzwert NOX (mg/km) 80 80 80
Gültig für alle Fahrzeugtypen ab 1.9.2018 1.9.2019 1.9.2021



5,3 Millionen Diesel müssen nach den Beschlüssen des „Nationalen Diesel Forums“ bis Ende 2018 umgerüstet werden. Die Kosten sollen die Hersteller tragen. So will die Bundesregierung Fahrverbote verhindern. Hinter dieser Forderung der Bundesregierung sei aber zu wenig Druck, sagt Hilgenberg. Bisher verlaufe die Umrüstung langsam, so sein Eindruck. Es sei auch nicht klar, was mit Fahrzeugen passiert, die nicht umgerüstet werden - weil den Besitzern die Umrüstung zu aufwendig oder den Herstellern zu teuer ist. Außerdem würden jeden Tag noch Neuwagen zugelassen, die den Grenzwert im Realbetrieb nicht einhalten - zumeist von ausländischen Autoherstellern. Solche Fahrzeuge dürfen noch bis September 2019 verkauft werden.

Autoindustrie soll Kosten für Nachrüstung tragen

Fahrverbote würden die Autoindustrie zwingen, den neuen Millionen Käufern von Euro-5- und Euro-6-Dieseln wirksam zu helfen, sagt DUH-Geschäftsführer Resch. Schließlich kämen die Kunden mit ihren schmutzigen Diesel-Pkw nicht mehr in die Städte. „Dann können beim Hersteller Ansprüche auf eine technische Nachrüstung mit einem Katalysator auf Harnstoffbasis durchgesetzt werden“, sagt Resch.

Lesen Sie hier, wann die Stickstoffdioxid-Belastung besonders hoch ist: Winterzeit ist NO₂-Zeit

In Düsseldorf hatte die Deutsche Umwelthilfe mit ihrer Klage bereits Erfolg. Das Verwaltungsgericht hat im September 2016 entschieden, dass der Luftreinhalteplan der Stadt um Diesel-Fahrverbote ergänzt werden muss. Das Gericht habe klar festgestellt, dass das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit über anderen Rechten wie der freien Fahrt stehe, sagt der Bundesgeschäftsführer der DUH.

Das Land NRW hatte gegen das Urteil Revision eingelegt.Am 27. Februar hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig jedoch entschieden, dass Diesel-Fahrverbote rechtmäßig sind.

Fragen und Antworten zum Thema Diesel-Fahrverbot finden Sie hier: Was Autofahrer zum drohenden Diesel-Fahrverbot wissen wollen

Bestätigt das Gericht das Düsseldorfer Urteil, könnten in NRW noch viel mehr Fahrverbote drohen: In fast 30 Städten lagen die NO₂-Jahresmittelwerte bei mindestens 41 Mikrogramm. Die DUH hat bereits weitere Klagen angekündigt. Resch sagt: „Solange die Länder und Städte von ihrer Untätigkeit durch seitenlange Maßnahmenprogramme ohne Substanz abzulenken versuchen, werden sie vor Gericht scheitern.“

Zur Methode

Um darzustellen, in welchen Städten in NRW Diesel-Fahrverbote drohen könnten, haben wir das Umweltbundesamt kontaktiert. Dieses hat uns die Messergebnisse für die Luftwerte aller Stationen für NRW zur Verfügung gestellt. Diese werden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) ermittelt. Darin enthalten sind unter anderem die Werte für Stickstoffdioxid (NO2).

Da für Diesel-Fahrverbote der Jahresmittelwert für NO2 relevant ist, haben wir unseren Grafiken diesen Jahresmittelwert zugrunde gelegt. Wir zeigen sowohl die Ergebnisse der kontinuierlichen Messungen (halbstündlich oder stündlich erfasst) als auch die Werte der Passivsammler, die im Labor ermittelt werden. Da die Werte der Passivsammler in NRW für das Jahr 2017 Anfang Februar 2018 noch nicht vorlagen, orientieren sich unsere Karte sowie unsere Grafiken an den vollständig erhobenen Daten für das Jahr 2016.

Karte und Grafik kategorisieren die Messstationen nach der Höhe des Wertes. Liegt der Wert knapp unter dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, wechselt die Farbe der Station ins Rote. Je höher der Wert an einer Station ist, desto stärker das Rot.

Da es nicht in allen Städten in NRW Stickstoffdioxid-Messstationen gibt, kann sich der Nutzer über die Postleitzahlensuche die Station anzeigen lassen, die am nächsten zu seiner Stadt liegt. Eingegebene User-Daten werden dabei weder gespeichert noch anderweitig von uns verwendet.

Für die weitere Auswertung der NO2-Belastung in den Städten haben wir die Tagesmittel- sowie Stundenwerte analysiert. So konnten wir eine Aussage über Tages- und Jahreszeitenverlauf treffen. Auch diese Daten hat uns das Umweltbundesamt für mehrere Jahre zur Verfügung gestellt.

Alle Daten, die uns zur Verfügung standen, können Sie hier einsehen.

Haben Sie Anmerkungen oder einen Fehler entdeckt? Wir freuen uns über Ihre Mail.

Von Christina Rentmeister (Text), Clemens Boisserée (Programmierung), Phil Ninh (Design und Programmierung), Timm Goldbach (Programmierung)

Speziellen Dank auch an Dominik Jungheim (Video), Vanessa Martella (Video), Andreas Krebs (Fotos), Johannes Bornewasser (Fotos), David Young (Fotos), Jakob Krapohl (Fotos)


RP ONLINE, 20.09.2018

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